Kommunikation mit Mitarbeitern in Krisenzeiten – Teil 1
INTERNE KOMMUNIKATION IN DER KRISE: DIGITALE TOOLS NUTZEN
Heute ist nichts mehr wie gestern. Was wir vor ein paar Tagen geplant haben, muss morgen schon wieder über Bord geworfen werden. Die drastische und rasante Ausbreitung des Corona-Virus hält die Welt in Atem, die Pandemie bringt massive Auswirkungen für die Wirtschaft und die Gesellschaft mit sich. Menschen sind verunsichert. Wir erleben das wahrscheinlich größte Change-Szenario seit langen Zeiten. Unternehmen aus vielen Branchen stehen vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch, Mitarbeiter verlieren ihre Jobs oder werden gezwungen, von Daheim zu arbeiten. Gerade in Zeiten der Veränderung ist eine gute interne Kommunikation das A und O, um gegen Ängste, Missverständnisse und Sorgen der Mitarbeiter anzukämpfen – und die interne Kommunikation hat dank der Digitalisierung ein mächtiges Instrument, um auch in Zeiten von Home-Office den Betrieb aufrechtzuerhalten und Orientierung zu schaffen.
#flattenthecurve
In jeder Krise liegt auch eine große Chance: Die interne Kommunikation kann nun beweisen, wie sie ihr Unternehmen im wahrsten Sinne des Wortes „fit halten“ kann – und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Bewältigung der Corona-Krise. Indem Arbeitgeber es den Mitarbeitern ermöglichen, ihren Job so gut es geht von zu Hause zu machen und die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellen, wird durch weniger soziale Kontakte hoffentlich die Kurve der Ansteckung abflachen. Die Herausforderungen sind riesig, zumal viele Betriebe und deren Führungskräfte weit weg von einem digitalen Mindset sind. Aber auch dort, wo Home-Office längst schon zum Standard gehört, gibt es Herausforderungen. Wie etwa lassen sich fest etablierte Besprechungen und Konferenzen, die bisher in der Firma stattgefunden haben, digital umsetzen? Wie nimmt man alle Mitarbeiter mit auf die Reise in die digitale Transformation, wie geht man mit älteren Mitarbeitern um, wie erklärt man den Kollegen, warum drastische Maßnahmen notwendig sind? Wie schafft man schnell und radikal eine Umstellung auf digitale Tools, um die Zusammenarbeit aufrecht zu erhalten?
Corona kommunikativ begegnen
In jeder Krise gilt: Zunächst gilt es aufzuklären und Verständnis für die Tragweite der notwendigen Maßnahmen zu schaffen. Unternehmen müssen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und dazu beitragen, Panik zu vermeiden, sowie wichtige Verhaltensrichtlinien im Kampf gegen Corona zu kommunizieren. Die interne Kommunikation spielt hierbei eine Schlüsselrolle. Neben Aufklärung und Information brauchen die Menschen gerade in Zeiten wie diesen Orientierung. Es gilt, die wirtschaftlichen Folgen zu erklären. Den Kommunikatoren kommen besondere Aufgaben zu, den selbst in Unternehmen mit einem gut vorbereiteten Krisenplan müssen jetzt alle kommunikativen Maßnahmen neu überdacht werden. Wichtig sind dabei folgende drei Schritte:
1. Verantwortlichkeiten klar definieren
- Wer ist wofür zuständig?
- Wer ist für wen bzw. für welche Themen der erste Ansprechpartner?
- Sicherstellung der Erreichbarkeit der Ansprechpartner
2. Ausstattung der Belegschaft
- Über welche Tools und Arbeitsmittel sollen die Mitarbeiter unbedingt verfügen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten?
- Welche neuen Tools können und sollten kurzfristig angeschafft werden?
- Welche schnell einsetzbaren Lösungen können für bislang nicht digital abgedeckte Bereiche der Kommunikation und Zusammenarbeit zum Einsatz kommen?
3. Prozesse digital planen und abwickeln
- Wann und wie oft gibt es Abstimmungsrunden?
- Wie können notwendige Freigabeprozesse digital abgewickelt werden?
- In welchen Ausnahmefällen ist physische Präsenz im Unternehmen notwendig?
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg in der Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern in dieser außergewöhnlichen Zeit und hoffen, unsere Tipps helfen Ihnen dabei, den Workflow im Unternehmen – auch via Home Office – so gut wie möglich aufrecht zu erhalten. Und das Wichtigste: bleiben Sie gesund und optimistisch! In Teil 2 unseres Beitrags verraten wir Ihnen, wie Sie auch aus dem Home-Office überzeugend wirken können.
Bis dahin alles Liebe,
Ihr pr.com Team
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