In den letzten Jahren haben Marken verstärkt auf Kooperationen mit Instagram-Influencern gesetzt. Eine große Schar an Followern allein sollte jedoch nicht das einzige Auswahlkriterium für mögliche Kooperationen sein. Denn viel wichtiger ist mittlerweile eine authentische, profunde Vermittlung von spezifischem Content, der von einer aktiven und treuen Community verfolgt wird – hier kommen die sogenannten »Mikro-Influencer« ins Spiel. In unserem letzten Beitrag konnten Sie bereits erfahren, welche Vorteile die Zusammenarbeit mit Mikro-Influencern im Gegensatz zu 1k-Follower-schweren Instagrammern bietet und dass weniger in so mancher Hinsicht doch mehr ist. Anknüpfend daran wollen wir Ihnen im folgenden Beitrag verraten, wie Sie Mikro-Influencer finden, die zu Ihrer Marke bzw. zu Ihrem Unternehmen passen und woran Sie festmachen können, dass tatsächlich ein „Fit“ besteht.
Die Recherche – Wer suchet, der findet
Um für die eigene Marke bzw. Branchenthemen relevante Instagrammer und Blogger zu finden, bedarf es mehr als einer einfachen Google-Suche. Die Suche nach Mikro-Influencern mag zwar etwas aufwendiger sein, es lohnt sich aber allemal, bei der Recherche in die Tiefe zu gehen und so wichtige & vor allem richtige Meinungsführer in der Themenwelt der Marke zu identifizieren. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Wenn Sie mit einem Instagram-Influencer zusammenarbeiten wollen, ergibt es natürlich Sinn, diese in deren natürlichen Habitat ausfindig zu machen. Eine Methode, um auf Instagram interessante Accounts zu entdecken, ist die Hashtag-Suche. Dazu gilt es natürlich zuerst relevante Hashtags zu definieren. Hat man bereits den ein oder anderen passenden Account gefunden, kann man ähnliche Profile entdecken, indem man auf dem jeweiligen Instagram-Account ganz rechts auf den kleinen, nach unten zeigenden Pfeil klickt. Schon kann man weitere Profile durchswipen, die einem von Instagram vorgeschlagen werden. Auch bei den abonnierten Kanälen von relevanten Instagrammern kann man fündig werden – hier findet man auch eher Personen, die in der Blogger- bzw. Instagrammer-Community anerkannt sind. Es ergibt auch Sinn, sogenannte Blogrolls zu durchforsten. In der Bloggersphäre bezeichnet man damit eine Sammlung von Links zu anderen weiterführenden, nützlichen Blogs, die Blogger ihren Lesern empfehlen wollen. Im klassischen Sinne befinden sich Blogrolls – wohlgemerkt – nicht auf Instagram, manche Influencer geben Empfehlungen zu anderen Accounts aber auch manchmal auf Instagram. Es lohnt sich auch, einen Blick auf die eigenen Follower zu werfen. Vielleicht befinden sich darunter Personen, die mehr als 1.000 Follower haben, professionellen Content veröffentlichen und für eine Zusammenarbeit in Frage kommen – ein Vorteil ist, dass sich die Person ja bereits für Ihre Marke oder Unternehmen interessiert. Zuletzt kann und sollte man sich inspirieren lassen, indem man abcheckt, welche Influencer die eigene Followerschaft abonniert hat.
Die Einschätzung – is it a match?
Hat man einige Mikro-Influencer entdeckt, gilt es zu beurteilen, ob tatsächlich ein „Fit“ besteht, also ob die Agenda des jeweiligen Instagrammers zu deiner Marke, deinem Unternehmen passt und ob eine potentielle Zusammenarbeit zu einem authentischen und gewünschten Ergebnis führt. Dazu sollte man sich mit bereits veröffentlichten Blog-Beiträgen oder Content auf Instagram beschäftigen – wurde bereits zum jeweiligen Thema geschrieben/ gepostet oder mit Mitbewerbern zusammengearbeitet? Wie wurde darüber geschrieben, wie sehen die Instagram-Postings aus? Passt der Content und dessen Präsentation zu Ihrer Marke, Ihrem Produkt oder Unternehmen?
Auch die Anzahl der Follower, Likes und Kommentare sollte kontrolliert werden – das Verhältnis dieser Faktoren lässt Rückschlüsse auf das Engagement bzw. die Interaktion der Fans zu, dem mitunter wichtigstem Erfolgskriterium auf Social Media. Dazu gibt es Tools, die Ihnen bei der Beurteilung behilflich sein können, wie z.B. Ninjalitics, das sogar anzeigt, ob das Engagement im Vergleich zu anderen Profilen durchschnittlich höher oder niedriger ist.
Im besten Fall kommt man nach dem Check dieser verschiedenen Faktoren zu dem Schluss – it’s a match! Und schon kann’s mit der Kontaktaufnahme losgehen – in unserem nächsten Beitrag verraten wir Ihnen, was es dabei zu berücksichtigen gilt. Bis dahin wünschen wir viel Erfolg!
Was Sie in weiterer Folge bei der Zusammenarbeit mit Bloggern beachten sollten, hat Bloggerin amigaprincess persönlich für Sie in diesem Beitrag zusammengefasst. Die Agentur pr.com organisiert regelmäßig Kooperationen mit Bloggern und Influencern für Kunden – falls auch Sie professionelle Unterstützung im Bereich Social Media und Influencer/ Blogger Relations brauchen, kontaktieren Sie uns gerne:
Hier anfragen!







