Viele meiner Coaching-Kunden möchten ihre Nervosität beim Sprechen vor Publikum in den Griff bekommen. Und auch bei meinem ersten Rhetorik-Seminar am WIFI war der Umgang mit Nervosität den meisten Teilnehmern ein großes Anliegen. Daher möchte ich in diesem Blogazine-Beitrag auf das Phänomen Lampenfieber eingehen, das praktisch jeder von uns in irgendeiner Form kennt.
Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass Lampenfieber, eine gewissen Nervosität vor einem Auftritt, einer Rede, einem Vortrag, einer Präsentation etwas Positives ist, denn es bringt unseren Körper auf Hochtouren. Das Adrenalin schießt ein und macht uns wach, macht uns bereit.
Wenn sich die Nervosität allerdings in schwitzenden Händen, Herzrasen, Stimmversagen oder Ähnlichem äußert, dann braucht es Abhilfe. Zunächst einmal rate ich allen Betroffenen, sich einmal bewusst zu machen, dass kaum jemand im Publikum merkt, dass Sie nervös sind.
Zweitens bin ich fest davon überzeugt, dass eine gute und gezielte Vorbereitung die Nervosität ebenso reduziert wie Training. Wie hieß es so schön bei Cicero? „Reden lernt man durch Reden“ – und die Nervosität bekommt man in Griff, indem man das Reden so oft wie möglich übt!
Was können Sie noch tun?
Hier meine Checkliste für den Umgang mit der Nervosität:
- Sind Sie inhaltlich gut vorbereitet?
- Haben Sie sich einen Stichwortzettel geschrieben?
- Haben Sie sich mit der Räumlichkeit vertraut gemacht?
- Kennen Sie Ihr Publikum?
- Haben Sie Atemübungen praktiziert?
- Vor dem Sprechen: Atmen Sie tief durch und sorgen Sie für einen sicheren, festen Stand. Eine gute Haltung und ein fester Stand geben Ihnen die nötige Bodenhaftung. Lockere Knie helfen Ihnen, sich zu entspannen
- Nehmen Sie sich genügend Raum, um sich zu entfalten und halten Sie Blickkontakt mit dem Publikum
Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen bei Ihrem nächsten Rede-Auftritt.







