Viele Unternehmen oder Agenturen haben beim Thema Blogger Relations noch immer Bedenken. Um diese aus dem Weg zu räumen, verraten wir Ihnen heute die wichtigesten Tipps für einen guten Start und eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Influencern.
Blogger Relations – 5 Tipps für Unternehmen
Die Vorteile von Blogger Relations haben Sie überzeugt und Sie möchten nun selbst damit starten? Wir haben heute fünf Tipps zum Umgang mit Bloggern, damit garantiert nichts schief gehen kann. Will man mit Bloggern in Beziehung treten, gelten hier wesentliche und wichtige Unterschiede im Vergleich zur herkömmlichen Pressearbeit. Lassen Sie die Finger von gewohnten PR Mechanismen und gehen Sie näher auf den Blogger an sich ein. Blogger Relations können Sie sich am besten wie eine Freundschaft vorstellen. Sie sind geprägt von einem gegenseitigen Geben und Nehmen. Die folgenden fünf Tipps sollten Ihnen helfen, Blogger besser zu verstehen und richtig mit ihnen umzugehen.
Blogger sorgen für eine hochwertige Ergänzung der Medienlandschaft und stellen eine interessante Zielgruppe für all jene Unternehmen dar, die sich mit Marketing und Public Relations beschäftigen. Der richtige Umgang mit Bloggern will gelernt sein. Im Kern geht es bei Blogger Relations darum, die richtigen Blogger korrekt anzusprechen, um anschließend auf ihrem Medium thematisch zu erscheinen. Kaum ein anderes Medium schafft es eine Marke in so persönlichen Kontext einzubinden.
Blogger sind keine Journalisten
Bitte verzichten Sie darauf, Blogger im klassischen Presseverteiler aufzunehmen. Wir empfehlen einen eigenen Blogger-Verteiler, wo relevante Inhalte geboten werden. Pressemitteilung landen meist ungelesen im Papierkorb, da sie keinen zwingenden Mehrwert für Blogger bringen. Da alte PR-Maßnahmen oft nicht mehr funktionieren, wird die Kontaktaufnahme anspruchsvoller.
Blogger machen nicht alles gratis
Blogger arbeiten immer professioneller und erzeugen mit ihren Inhalten guten Traffic. Diese Arbeit will natürlich auch belohnt werden. Planen Sie lieber gleich Budget ein, sobald Sie beschließen, mit Blogger Relations zu starten. Mediakits geben Aufschluss über die Zahlen. Überlegen Sie sich aber vorher, welcher Kanal für Sie interessant ist. Blogbeiträge haben beispielsweise einen hohen SEO-Wert, denn sie erhöhen die Sichtbarkeit eines Produkts in Suchmaschinen. Instagram eignet sich hervorragend für Produktplatzierung und schafft, je nach Influencer, eine hohe Reichweite. Auch diese oft jahrelange Arbeit sollte dementsprechend entlohnt werden. Es sollte Ihnen daher einiges wert sein, Influencer für sich zu gewinnen. Der Ausgleich kann in Form von Barter-Deals, also Produkte als Gegenleistung, und/oder einem bestimmten Budget stattfinden. Wenn letztendlich ein Produkt oder eine Dienstleistung positiv bewertet wurde, kann dies für ein Unternehmen nur ein Gewinn sein. Und im Vergleich zu Printmedien ist die Zusammenarbeit mit Bloggern eher kostengünstig.
Blogger wollen Transparenz
Leider fordern viele Agenturen und Firmen noch immer ungekennzeichnete Beiträge. Dies ist allerdings strafbar und schafft Misstrauen bei den Bloglesern. Blogger stehen zu 100% hinter ihren Leistungen und den Inhalten und möchten diese für ihre Follower deshalb auch transparent halten. Die Glaubwürdigkeit ist die wichtigste Währung eines Bloggers! Denn ohne Transparenz keine Glaubwürdigkeit und ohne Glaubwürdigkeit keine Blogs. Eine weitere dreiste Angewohnheit ist die Nachfrage nach Do-Follow Links. Bitte nehmen Sie Abstand von Anfragen dieser Art. Sie werden es schlussendlich selbst bezahlen, in dem Sie bzw. der Kunde von Google abgestraft wird.
Blogger wollen relevante Themen
Kaum etwas macht bei Bloggern einen schlechteren Eindruck als eine unpersönliche Ansprache, Massenemails und unpassende Themenvorschläge. Einflussreiche Blogger mit einer speziellen Nische finden Sie ganz einfach über die Google-Suche. Aber auch Social Media stellt eine zuverlässige und lohnende Quelle bei der Recherche dar. Wer sich vorab ausgiebig informiert, wird mit Vertrauen und guter Arbeit seitens der Blogger belohnt.
Blogger ist nicht gleich Blogger
Die Blogosphäre ist unglaublich vielseitig. Blogger unterscheiden sich nicht nur in ihrer Themenwahl, sondern auch in Zielgruppe und Arbeitsform. Während Journalisten meist einen klaren Auftrag haben, ist das bei Bloggern nicht der Fall. Lernen Sie Blogger verstehen und halten Sie die Kommunikation offen und auf Augenhöhe. Schnell werden Sie bemerken wie viele Unterschiede es gibt. Schon alleine die Art der Kommunikation ist meist ausschlaggebend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Eine Kontaktaufnahme muss nicht zwingend via Email stattfinden. Per Telefon ist natürlich auch möglich und in vielen Fällen auch einfacher. So merken Sie sofort, wenn Ihr Gegenüber etwas missversteht oder eine andere Position einnimmt.







