Internet, Intranet, Social Media und Online-Magazinen zum Trotz bleibt die Mitarbeiterzeitung eines der wichtigsten Instrumente der internen Kommunikation. Damit Ihre Mitarbeiterzeitung auch von den Mitarbeitern gelesen wird, hat Kommunikationsexpertin Angela Pengl-Böhm in diesem Beitrag 4 Tipps für Ihre gelungene Mitarbeiterzeitung vorbereitet.
4 Tipps für eine gelungene Mitarbeiterzeitung
1. Glaubwürdigkeit
Die Basis einer erfolgreicher Internen Kommunikation ist die Glaubwürdigkeit. In einer glaubwürdigen Mitarbeiterzeitung stimmen Inhalte und erlebte Realität überein. Es gilt, relevante Informationen und Denkanstöße zu liefern, emotionale Inhalte, welche die Identifikation mit dem Unternehmen fördern, zu transportieren und Zusammenhänge oder auch Veränderungen zu erklären und Orientierung zu geben. Heikle Themen dürfen dabei nicht umgangen werden. Wenn in der Mitarbeiterzeitung um den heißen Brei herumgeredet oder nur schöngefärbt wird oder es ausschließlich Informationen „von oben nach unten“ gibt, dann wird das Medium schnell uninteressant.
2. Journalistische Gestaltung
Als informierende Plattform in einem Betrieb sollte die Mitarbeiterzeitung daher in erster Linie journalistisch gemacht sein, ein durchdachtes Konzept haben und thematisch auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt sein. Eine gut gemachte Mitarbeiterzeitung braucht eine Struktur mit wiederkehrenden Elementen, so wie jedes Publikumsmagazin. Denn Leser lieben Kontinuität und Wiedererkennung, aber sie wollen auch Abwechslung. Daher sollte eine gut gemachte Mitarbeiterzeitung auch die Bandbreite der journalistischen Darstellungsformen ausnützen und alle Texte einem journalistischen Feinschliff unterzogen werden. Wenn die Mitarbeiterzeitung von Mitarbeitern für Mitarbeiter gestaltet ist, empfehle ich, einen Schreib-Workshop mit allen Redaktionsmitgliedern zu machen, wo sie üben können, journalistische Texte zu verfassen. Unser Angebot für firmeninterne Seminare zur Gestaltung von Mitarbeiterzeitungen finden Sie hier.
3. Gute Geschichten erzählen
Gut recherchierte Texte, spannend erzählte Geschichten, die sich an den Bedürfnissen der Leser orientieren und lustige Reportagen sind aber nur ein Aspekt, zur professionellen Gestaltung gehören auch eine ansprechende grafische Gestaltung (da muss ein Profi her!) und vor allem gute Fotos. Ich empfehle meinen Kunden bei der Konzeption einer Mitarbeiterpublikation stets für jede Abteilung, die in den Redaktionsprozess involviert ist, eine kleine Digital-Kamera anzuschaffen. Denn eine hochwertige Zeitschrift oder gar Magazin erfordert eine gute Bildqualität. Und viele Mitarbeiter im Unternehmen sind leichter zu motivieren, ein Foto mit ein paar Zeilen Bildtext zu liefern, als einen langen Bericht.
4. Kontinuierliche Erscheinungsweise
Oft werde ich gefragt, wie oft eine Mitarbeiterzeitung erscheinen soll? Wenn die Publikation ein strategisches Instrument der Internen Kommunikation sein soll, dann empfehle ich eine kontinuierliche Erscheinungsweise, zum Beispiel vierteljährlich. Alle aktuellen News aus dem Unternehmen können ja übers Intranat oder Social Software verbreitet werden. Bei einer kontinuierlichen Erscheinungsweise mit fixen Terminen wissen die Mitarbeiter, wann sie mit ihrer Zeitung rechnen können. Insbesondere in Unternehmen, wie Handels- oder Industrie-Betriebe, wo nicht jeder Mitarbeiter einen Zugang zum PC hat, ist das wichtig. Mit einer gedruckten Mitarbeiterpublikation wird das Unternehmen greif- und begreifbar. Idealerweise nehmen die Mitarbeiter die Zeitung mit nach Hause, schmökern darin auch am Wochenende und zeigen sie voll stolz den Familienmitgliedern und Freunden. Dann hat die Mitarbeiterzeitung einen wichtigen Zweck erfüllt.
Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen. Gerne bieten wir Ihnen auch ein firmeninternes Seminar zur Gestaltung von Ihrer Mitarbeiterzeitungen an.







